6 Tipps für das perfekte Bewerbungsgespräch

Veröffentlicht am 16.12.2018,

Körpersprache ist ein wichtiges Element im Vorstellungsgespräch. Gewisse Gesten können jedoch unvorteilhaft für Ihre Bewerbung sein. Wenn Sie die folgenden 6 Tipps im Hinterkopf behalten, sind Sie bestens für Ihr Job-Interview gerüstet.

 

Der erste Eindruck zählt beim Bewerbungsgespräch!

Wie so oft im Leben ist auch im Bewerbungsgespräch der erste Eindruck wesentlich. Achten Sie daher auf folgende Punkte: 

  • Klopfen Sie vor dem Eintreten an, begrüßen Sie Ihr Gegenüber mit einem festen Händedruck und lächeln Sie.
  • Wenn Sie Platz nehmen, achten Sie darauf, sich aufrecht hinzusetzen und Bodenkontakt mit den Füßen zu haben.
  • Seien Sie interessiert, offen und authentisch – dies wird sich in Ihrer Körpersprache widerspiegeln.

 

Das Bewerbungsgespräch – bleiben Sie authentisch!

  1. Freundlicher, offener Gesichtsausdruck: Versuchen Sie, offen und freundlich zu schauen. Auch ein Lächeln kann nicht schaden, so es ehrlich und nicht aufgesetzt ist. Ein zu strenger Blick hingegen wirkt abweisend und auch ein zu "cooler" Blick kann sich negativ auswirken. 
     
  2. Blickkontakt: Halten Sie mit Ihrem Gesprächspartner Blickkontakt. Sowohl bewusstes Wegsehen als auch ein zu starrer Blick fallen Personalverantwortlichen negativ auf.
     
  3. Bewahren Sie Ruhe: Wer nervös herumfuchtelt, permanent mit seinen Fingern oder Haaren spielt, strahlt Unruhe und Hektik aus. Achten Sie daher auf ruhige, kontrollierte Bewegungen. Vermeiden Sie außerdem verschränkte Hände, da diese Körperhaltung Abweisung oder Desinteresse ausstrahlt.
     
  4. Achten Sie auf Ihre Körperhaltung und einen ordentlichen Händedruck: Sinken Sie im Sitzen nicht ein, sondern versuchen Sie, Ihre Körperspannung zu wahren. Dies gilt auch für Ihren Gang. Damit strahlen Sie Präsenz und Selbstbewusstsein aus. Beim Händedruck zur Begrüßung und Verabschiedung gilt: Wählen Sie einen festen Händedruck, schauen Sie Ihr Gegenüber dabei an und lächeln Sie.
     
  5. Die richtige Sitzhaltung: Setzen Sie sich aufrecht hin. Stellen Sie beide Beine auf den Boden und legen Sie Ihre Arme am besten entspannt auf den Schoß. Noch ein Tipp: Neigen Sie Ihren Oberkörper leicht in die Richtung Ihres Gesprächspartners. Dadurch strahlen Sie Interesse aus.
     
  6. Stellen Sie interessante Fragen:
    Klären Sie die Beschäftigungsform (feste Anstellung/Zeitarbeit/Projektarbeit/freie Mitarbeit/Praktika).
    Geld ist tabu. Lassen Sie das Gehalt vom Interviewpartner ansprechen.
    Ab wann soll die Stelle besetzt werden? (Kündigungsfrist beachten)
    Wie sehen die nächsten Schritte aus? Wie läuft die Entscheidungsfindung im Unternehmen? Wer fällt die Entscheidung? Wie viele Bewerber gibt es für die Stelle? Gibt es weitere Interviews/Tests/Assessment Center?
    Wie und von wem erfahre ich die nächsten Schritte?

 

Bitte stellen Sie sich vor!

„Stellen Sie sich kurz vor – in drei Minuten!“ ist eine Bitte, die viele Bewerber so oder ähnlich schon mal gehört haben. Schnell auf den Punkt zu kommen ist aber gar nicht so leicht. Wichtig ist deshalb, sich passende Antworten bereits im Vorfeld zu überlegen:

  • Neben den üblichen Basisinfos wie Name, Alter und Herkunft/Wohnort sollten Sie Ausbildungs- und/oder Studienabschlüsse erwähnen. Wenn es spätere berufliche Erfahrungen und Qualifikationen gibt, die für die Bewerbung wichtiger sind, fassen Sie sich in puncto Ausbildung kurz.
  • Bei der Erwähnung beruflicher Stationen sollten Sie betonen, wo die Schwerpunkte lagen, was Sie dazugelernt oder welche Erfolge Sie erreicht haben (zum Beispiel ein größeres, abgeschlossenes Projekt). Besonderes Augenmerk sollte auf der letzten Beschäftigung liegen.

 

Was macht Sie einzigartig?

  • Ebenso wichtig wie klassische berufliche Meilensteine können Zusatzqualifikationen sein wie Weiterbildungen, Fremdsprache, Auslandsaufenthalte oder spezielle Computerprogramme.
  • Abschließend kann es sinnvoll sein, Interessen zu erwähnen, denen Sie in Ihrer Freizeit nachgehen – wenn es nicht gerade „Lesen“ ist, sondern etwas, durch das Sie sich von den meisten anderen Bewerbern abheben. Interessen, die mit der angestrebten Tätigkeit zu tun haben, sollen – falls vorhanden – ebenfalls erwähnt werden.

 

Tipps zum Dresscode gesucht?

 

Damit das Bewerbungsgespräch positiv ausklingen kann, bedanken Sie sich beim Gesprächspartner und fragen Sie nach wie das weitere Vorgehen ist.

Experis wünscht Ihnen viel Erfolg!

 

Karrierefragen: Darf ich im Bewerbungsgespräch Mut zur Farbe bekennen?

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