Arbeitsmarktbarometer Q4/2020

Veröffentlicht am 08.09.2020,

ManpowerGroup Umfrage zum Beschäftigungsausblick Q4/2020 

Arbeitgeber in Österreich gehen im kommenden Quartal von einem gedämpften Arbeitsmarkt aus.

Die österreichischen Arbeitgeber erwarten im vierten Quartal 2020 einen gedämpften Arbeitsmarkt und melden einen saisonbereinigten Nettobeschäftigungsausblick von -1%. Die Einstellungspläne sind im Vergleich zum 3. Quartal 2020 um 2 Prozentpunkte stärker, aber im Jahresvergleich um 8 Prozentpunkte schwächer.

Insgesamt wurden für die Umfrage 405 österreichische Arbeitgeber befragt: "Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Gesamtbeschäftigung an Ihrem Standort im vierten Quartal 2020 gegenüber dem laufenden Quartal verändern?" Als Antwort darauf erwarten 9% der Arbeitgeber eine Erhöhung der Beschäftigtenzahlen, 12% erwarten einen Rückgang und 77% prognostizieren keine Veränderung. Nach Berücksichtigung der saisonalen Schwankungen ergibt dies einen Nettobeschäftigungsausblick von -1%.

Vergleich nach Wirtschaftssektoren:

Während Arbeitgeber in vier der sieben Wirtschaftssektoren mit einem Beschäftigungsrückgang rechnen, werden für den Sektor Sonstige Produktion ein bescheidenes Beschäftigungswachstum von +5% und für das verarbeitende Gewerbe von +4% prognostiziert. Die schwächsten Branchenaussichten von -8% werden in zwei Sektoren gemeldet, dem Finanz- und Unternehmensdienstleistungssektor sowie dem Groß- und Einzelhandel.

Vergleich nach Bundesländern:

Arbeitgeber in drei der neun Bundesländer Österreichs erwarten im kommenden Quartal steigende Beschäftigtenzahlen, davon am stärksten in Oberösterreich (+11%). Die schwächste Prognose von -10% wird in Tirol gemeldet.

Globaler Ausblick & Vergleich:

Basierend auf einer saisonbereinigten Analyse* erwarten Arbeitgeber in 22 der 43 untersuchten Länder und Gebiete, dass die Beschäftigtenzahlen in den nächsten drei Monaten steigen werden, während in 16 ein Rückgang erwartet wird, das bedeutet im Vergleich zum Vorquartal in 37 der 43 Länder und Gebiete stärkere Einstellungspläne. In 13 der 26 Ländern der Region Europa, naher Osten und Afrika (EMEA) erwarten die Arbeitgeber im vierten Quartal 2020 einen Anstieg der Beschäftigtenzahlen. Die stärksten Arbeitsmärkte der EMEA-Region werden für die Türkei, Griechenland und Polen prognostiziert, während die schwächsten in Südafrika, Großbritannien und Kroatien erwartet werden. (*Die Daten sind für Kroatien und Portugal nicht saisonbereinigt)

Details zu den Ergebnissen für Österreich finden Sie hier:

Broschüre Q4/2020

Infografik Q4/2020

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