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Arbeitswelt der Zukunft - Why Skills and Talent matter

Wie wird die Arbeitswelt der Zukunft - beeinflusst von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz oder Virtual Reality aussehen? Wird es mehr oder weniger Jobs geben? Welche Jobs werden gefragt sein? Wird es überhaupt noch Jobs geben?

Eine beim World Economic Forum 2017 präsentierte Studie "The Skills Revolution" der ManpowerGroup kommt zum Ergebnis, dass 65% der Jobs, die die nächste Generation ausüben wird, heute noch nicht einmal existieren. Für die Arbeitswelt der Zukunft werden die unterschiedlichsten Fähigkeiten benötigt werden. Umschulungen sowie Weiterbildungen werden an der Tagesordnung stehen, um die Aufgabenstellungen von morgen zu bewältigen.

Die unmittelbare Zukunft am Arbeitsmarkt sieht positiv aus: Digitalisierung und Automatisierung führen zu einem Jobwachstum

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Digitalisierung und Automatisierung zentrale Themen für Unternehmen sind: 90 Prozent der befragten Arbeitgeber geben an, dass neue Technologien ihre Organisation in den nächsten zwei Jahren beeinflussen werden. Die Prognose, wie sich dies auf die Mitarbeiter auswirkt, fällt für die nächsten zwei Jahre positiv aus. Die meisten Unternehmen rechnen damit, dass Automatisierung und Digitalisierung in den nächsten zwei Jahren zu einem Mitarbeiterwachstum führen. Konkret rechnen 83 Prozent der Arbeitgeber damit, ihre Mitarbeiteranzahl in den nächsten zwei Jahren gleich zu halten oder sogar zu erhöhen und ihre Mitarbeiter entsprechend weiterzuqualifizieren. Nur 12 Prozent der befragten Arbeitgeber erwarten im Zuge von zunehmender Automatisierung Mitarbeiter abzubauen.

Welche Fähigkeiten müssen Mitarbeiter in Zukunft mitbringen?

Neue Technologien erfordern auch neue Skills und Fähigkeiten. Dies glauben drei von vier befragten Unternehmensleitern. Für Unternehmen wird es daher immer wichtiger, ihre Mitarbeiter laufend weiterzuqualifizieren und weiterzuentwickeln. Hinzukommt, dass Wissen und Skills kurzlebiger werden und wir davon ausgehen, dass 65% der Job, die die nächste Generation (Generation Z) ausüben wird, heute noch gar nicht existieren.

Am optimistischsten ist die Jobentwicklung im Bereich der IT sowie bei Jobs mit direkter Kundenbetreuung. Durch den zunehmenden technologischen Fortschritt werden Routine-Tätigkeiten sowohl im manuellen als auch im kognitiven Bereich wegfallen. Diese Entwicklung ermöglicht aber, sich auf außerordentliche und anspruchsvollere Aufgaben zu konzentrieren. Kreativität, emotionale Intelligenz sowie problemlösendes und flexibles Denken werden immer wichtiger. Diese Eigenschaften ermöglichen es uns, Roboter zu ergänzen, anstatt von ihnen ersetzt zu werden.

Über die Studie

Für die Studie "The Skills Revolution" hat ManpowerGroup 18.000 Arbeitgeber aus sechs unterschiedlichen Wirtschaftssektoren befragt, wie sie den Einfluss von Technologie auf ihr Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Jahre einschätzen und wie sie gewährleisten, dass ihre Mitarbeiter die erforderlichen Skills und Talente mitbringen. Die Befragung wurde in 43 Ländern durchgeführt.

» Download der Studienergebnisse
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